27. Januar 2012

Plenum, Neujahrsempfang und eine Hochzeitsfeier der besonderen Art


Direkt aus der Plenarsitzung am 27. Januar ging es für Beate Meißner direkt nach Sonneberg zum Neujahrsempfang der Stadt. Dazu hatte Bürgermeisterin Sybille Abel Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen. Als Ehrengast konnte sie in diesem Jahr den Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel begrüßen.

Darüber freute sich auch die Wahlkreisabgeordnete Beate Meißner, denn Bernhard Vogel ist in Sonneberg ein gern gesehener Gast, der für die Region viel erreicht hat und für seine guten Reden voller Denkanstöße bekannt ist. Diesen Ansprüchen wurde der Altministerpräsident auch an diesem Abend gerecht. In seiner Rede forderte er ausdrücklich Sparbemühungen auf allen politischen Ebenen ein.

Sybille Abel konnte in ihrer Rede auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken, das durch viele Herausforderungen geprägt war. Dabei lobte sie vor allem die Wirtschaft, die durch die Schaffung von Arbeitsplätzen zur geringsten Arbeitslosigkeit in Thüringen beigetragen hat. In einem Ausblick für 2012 nannte sie Vorhaben, die es zu schultern gilt, wie beispielsweise den Neubau des Stadions in Sonneberg. Im gut gefüllten Gesellschaftshaus konnte sie zudem verdienstvolle Bürger im sozialen und kulturellen Bereich sowie Vertreter der Feuerwehr auszeichnen. Meißner sicherte Abel ihre Unterstützung bei der Beschaffung von Fördermitteln – unter anderem für das Stadion – zu und gratulierte allen Ausgezeichneten.

Noch vor Ende der Veranstaltung musste sich die Landtags-abgeordnete allerdings zu einem weiteren Termin begeben. In Mengersgereuth-Hämmern fand in der Meng-Hämm-Arena der Festakt zur Gründung der neuen Einheitsgemeinde Frankenblick aus den bisherigen Gemeinden Effelder-Rauenstein und Mengersgereuth-Hämmern statt.Der Einladung waren 600 Bürger beider Gemeinden gefolgt, aber auch Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ließ es sich nicht nehmen, vor Ort den Beteiligten zu gratulieren.
Unter großem Beifall konstatierte die Ministerpräsidentin: „Franken im Blick, aber Thüringen im Herzen und hier zu Hause“. Was zähle, sei der Bürgerwille und der habe in Kenntnis der Verhältnisse vor Ort eine Entscheidung getroffen. Laut Lieberknecht kann man von einer Beteiligung wie während der Bürgerbefragung in Mengersgereuth-Hämmern andernorts nur träumen.

Selbstverwaltung und Selbstgestaltung kämen in der neuen Kommune zusammen. Die neue Gemeinde Frankenblick sei wirtschaftlich leistungsfähig und auch die Kreisstadt Sonneberg werde durch den Zusammenschluss der beiden Gemeinden nicht geschwächt.


Landrätin Christine Zitzmann schloss sich der Ministerpräsidentin an und bezeichnete das Resultat des Zusammenschlusses als eine Stärkung des ländlichen Raumes. Die Entscheidung in beiden Gemeinden sei ein beispielgebender Akt kommunaler Selbstverwaltung.

„Geben wir der neuen Gemeinde die Chance und die Möglichkeit, die anstehenden Aufgaben zu lösen“, erklärte die Landrätin.


Nachdem sich der Gemeindezusammenschluss auch auf Landesebene als politischer Kraftakt der Koalition erwiesen hatte, zeigte sich auch Beate Meißner an diesem Abend sichtlich erleichtert über die gelungene Fusion. uch wenn die Gegner gute Argumente vorgebracht hätten, so sei für sie der Bürgerwille ausschlaggebend gewesen. Dieser habe sie darin bestätigt, das Bestreben beider Gemeinden von Anfang an zu unterstützen.

"Zu einer Hochzeit gehört neben Hochzeitspaar und Hochzeitstanz auch eine Hochzeitstorte". Diese konnte die Landtags-abgeordnete mit Unterstützung der Bäckerei Malter aus Effelder überbringen und mit der Ministerpräsidentin anschneiden.

Nachdem die Kirmes- und Trachtengesellschaft Mengersgereuth-Hämmern sie zu einem traditionellen Kirmestanz aufforderte, war auch der Hochzeitstanz vollzogen.

 

Insgesamt war der Festakt eine gelungene Veranstaltung, die aus Meißners Sicht der sinnbildlich für eine zukunfts- und funktionsfähige neue Gemeinde im südlichen Landkreis Sonneberg steht.

Meißner würdigte unter anderem das besonnene Vorgehen des Bürgermeisters Jost Morgenroth aus Effelder-Rauenstein, der bewiesen habe, dass man unabhängig vom Parteibuch an einem Strang ziehen und für ein gemeinsames Ziel kämpfen kann. 

"Wir brauchen in Thüringen vorausschauende und anpackende Gemeinden, die ihr Schicksal gestalten und die Bürger dabei mitnehmen", so Meißner.
In den späten Abendstunden endete ein anspruchsvoller aber interessanter Tag im Leben der Landtagsabgeordneten.

 

 
Bürgermeistergespräche 2012

Neujahrsbesuch bei Bürgermeister Rosenbauer

Wie im letzten Jahr will die Landtagsabgeordnete Beate Meißner (CDU) auch im Jahr 2012 den intensiven Kontakt mit den Bürgermeistern in ihrem Wahlkreis fortführen. Den Anfang machte sie kürzlich mit dem Neujahrsbesuch bei Bürgermeister Roland Rosenbauer (CDU) in der Gemeinde Föritz. Themen des Gespräches waren die Entwicklung der Gemeinde, geplante Vorhaben, aber auch Probleme in der Umsetzung von Landesgesetzen. 

Meißner erkundigte sich u.a. nach der finanziellen Situation der derzeit 3555 Einwohner zählenden Gemeinde. Nach Auskunft Rosenbauers liegt die Verschuldung nach geplanter Tilgung 2012 pro Einwohner bei 315 Euro und damit deutlich unter der durch-schnittlichen Pro-Kopf-Verschuldung der Thüringer Kommunen.

Grund dafür sei u.a. ein Kredit, der wegen des Neubaus der Kita in Föritz aufgenommen wurde. Rosenbauer berichtete auch über den von ihm vorgelegten ausgeglichenen Haushalt für dieses Jahr, den der Gemeinderat diese Woche beschlossen hat.

Ein wichtiges Anliegen war dem Bürgermeister die Umsetzung des Thüringer Kommunalabgabengesetzes (KAG) mit seiner Änderung im letzten Jahr. Damit hatte der Landtag die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen neu geregelt, aber grundsätzlich an der Verpflichtung zum Erlass von Straßenausbaubeitragssatzungen festgehalten. Föritz verfügt als eine von wenigen Thüringer Gemeinden über keine derartige Satzung. "Durch das Änderungsgesetz wurden die Entscheidungsspielräume der Gemeinden wesentlich erweitert. Diese gilt es nun aber auch im Interesse der Allgemeinheit und der Bürger zu nutzen", so Meißner.

Weiterlesen...
 
Beate Meißner beim Rennrodel-Weltcup

Mitfiebern in Oberhof

Als Mitglied im David Möller Fanclub besuchte Landagsabgeordnete Beate Meißner am 15. Januar den Rennrodelweltcup in Oberhof.

Nur wenig hatte gefehlt, dann hätte sich Möller zum 30. Geburtstag selbst das schönste Geschenk gemacht. Aber mit dem zweiten Platz beim Heimweltcup kann er trotzdem sehr zufrieden sein. Die deutschen Rodler konnten auch insgesamt glänzen: Neben den Herren standen auch die Damen ganz oben auf dem Treppchen.

David Möller ist genau so alt wie Beate Meißner  und zudem Mitglied der Jungen Union. "David kommt aus meinem Wahlkreis und ist ein echtes Vorbild für die jungen Leute hier. Seine Leistungen sind nicht nur für den sportlichen Nachwuchs ein Ansporn", so Meißner.

Die Politikerin ist ein großer Wintersportfan und vetrat in Oberhof auch die Thüringer Landessportjugend und die Kreissportjugend des Landkreises Sonneberg, deren Vorsitzende sie ist. 


 

 
Weihnachtsgrüße
 
 
 
 
Lieberknecht bei Polizei und in Pflegezentrum

Weihnachtsbesuch der Ministerpräsidentin im Landkreis Sonneberg

(Presseinformation des Landratsamts Sonneberg vom 19.12.2011, Fotos: Michael Volk)


Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht war anlässlich ihres traditionellen Weihnachtsbesuches am 19. Dezember 2011 im Landkreis Sonneberg zu Gast.

Wie immer galt ihr Kommen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Einrichtungen und Unternehmen, die auch während der Feiertage ihren Dienst verrichten, sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflege- und Altenheimen.

Zunächst stand ein Besuch der Polizeiinspektion Sonneberg auf dem Programm.
 

Gemeinsam mit Landrätin Christine Zitzmann, den Landtagsabgeordneten Beate Meißner und Henry Worm sowie mit Bürgermeisterin Sibylle Abel traf die Ministerpräsidentin rund 20 Polizistinnen und Polizisten und informierte sich über die Arbeit der Polizeiinspektion. Wie Inspektions-Leiter Andreas Barnikol berichten konnte, lag die diesjährige Aufklärungsquote bei erfreulichen 66 %. Zudem konnte das Dienststellenpersonal in den zurückliegenden Jahren deutlich verjüngt werden.

Danach besichtigte Ministerpräsidentin Lieberknecht das AWO-Pflegezentrum „Haus im Park“ in Mupperg. Hier konnte neben AWO-Geschäftsführer Ulf Grießmann, der AWO-Kreisvorsitzenden Lore Mikolajczyk sowie den Mitgliedern des rührigen AWO-Ortsverbandes um Ria Igler auch der Föritzer Bürgermeister Roland Rosenbauer begrüßt werden.

In dem Pflege- und Wohnheim für geistig behinderte Menschen werden 36 hilfsbedürftige Mitmenschen betreut. Nach einem Gang durch den Wohnbereich und die Korbflechtwerkstatt unterhielt sich die Ministerpräsidentin im Gemeinschaftsraum der Einrichtung bei Kaffee und Kuchen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Eine tolle Einlage lieferten hierbei die Kinder der Mupperger AWO-Kita „Haus der kleinen Zwerge“.




Die Geschenke, die Ministerpräsidentin Lieberknecht während ihrer Besuche überreichte, wurden nach den Wünschen der einzelnen Einrichtungen ausgewählt. So erhielt die Polizeiinspektion eine Schuhputzmaschine. Das AWO-Pflegezentrum in Mupperg freute sich über neue Gartenmöbel.
 
Weg-Übergabe zur Flurbereinigung

Minister Jürgen Reinholz zu Gast in Mupperg


Zusammen mit dem Thüringer Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz wurde am 12.12.2011 die letzte Baumaßnahme in der Flurbereinigung Heubisch/Mupperg offiziell eingeweiht und das Verfahren somit abgeschlossen.

Zur offiziellen Einweihung des letzten Weges, der innerhalb des Flurbereinigungsverfahrens Heubisch und Mupperg fertig gestellt war, hatte das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Meiningen eingeladen.

Laut Minister Reinholz verbraucht das Land Thüringen für Maßnahmen im ländlichen Wegebau 7,1 Millionen Euro im Jahr.

Das Sonneberger Unterland hat bereits 2,15 Millionen Euro für neue Wege und Brücken erhalten, die dann nicht nur der Erschließung der Felder dienen, sondern auch den Menschen zum Radfahren und Skaten dienen. Sowohl der Minister als auch Bürgermeister Roland Rosenbauer zeigten sich froh darüber, dass daneben auch verschiedene Maßnahmen über die Dorferneuerung angeregt werden konnten. Dazu zählt laut Rosenbauer der Vorplatz des „Roten Ochsen“, der Moggerer Dorfplatz und das Oerlsdorfer Feuerwehrgerätehaus. Der Knoten der Ortskerngestaltung in Mupperg gelöst konnte gelöst werden und die „Alte Schule“ sowie die Turnhalle sind bereits fertig. 

Seit dem Beginn der Flurneuordnung im Jahre 2000 konnte sich der ländliche Raum mehr als verbessern.



Durch die einzelnen Dorferneuerungs-Maßnahmen veränderten sich alle Orte sehr positiv. Bei einer Rundfahrt durch die Verfahrensgebiete konnten sich die Gäste einen Überblick über die zahlreichen Veränderungen verschaffen. Über neu angelegten Wege fuhr man über die neue Brücke über die alte Steinach in Mupperg, wo die zuständigen Planer ihre Maßnahme  erklärten. In Heubisch wurde dann der Erlensteg besichtigt, der von den Einwohnern angeregt wurde und nun gern genutzt wird.

Abschließend kam man im Sportlerheim Mupperg bei einem Imbiss ins Gespräch.

 >> zum Plan

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 11