engagiert von Anfang an

Im Gespräch mit den Bürgermeistern – nicht nur wegen Corona

Auch unter den derzeit schwierigen Bedingungen pflegt die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Meißner den regelmäßigen Kontakt zu den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in ihrem Wahlkreis. So setzte sie auch im Jahr 2021 die Tradition ihrer Neujahrsgespräche im südlichen Landkreis Sonneberg fort.

Beim Bürgermeister der Spielzeugstadt Sonneberg, Dr. Heiko Voigt, ging es natürlich auch um die Bewältigung der Corona-Pandemie. Er unterstrich, dass es trotz der Leistungsfähigkeit der Stadt ohne die zusätzlichen Finanzhilfen des Landes nicht möglich gewesen wäre, den Haushalt auszugleichen. Dafür hatte sich auch die CDU-Landtagsfraktion stark gemacht. Allein im Jahr 2020 gab es Gewerbesteuereinbrüche in Höhe von 2,7 Millionen Euro, für 2021 sind diese Ausfälle noch nicht absehbar. Als kleine Unterstützung der Händler, Dienstleister und Gastronomen hat die Stadtverwaltung auf der Stadthomepage nun ein Angebot geschaffen, ihr Bestell- und Lieferangebot zu präsentieren. Weitere Gesprächsthemen waren die Notbetreuung in den Kindergärten, die Erweiterung von Gewerbeflächen und die Möglichkeiten von Homeoffice für die städtischen Mitarbeiter.

Während letzteres in der Kreisstadt kaum angeboten wird, hat sich in der Gemeindeverwaltung Föritztal schon seit März 2020 eine gut durchdachte Personalplanung mit Präsenz und Homeoffice bewährt. Mit Bürgermeister Andreas Meusel sprach Meißner über das von der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag durchgesetzte Verbot von Windrädern im Wald, wodurch nun glücklicherweise auch das im Ortsteil Föritz geplante Windvorranggebiet vom Tisch ist. „Es waren gerade die Planungen auf dem Konreuth, die mich bestärkt haben und ich bin froh, dass wir uns gegenüber der Regierungskoalition durchsetzen konnten“, bekräftigt sie. Wie in den vergangenen Jahren war auch die von vielen schon lang ersehnte Erweiterung der Gemeinschaftsschule am Standort Neuhaus-Schierschnitz ein Thema. Dafür werde gerade die Ausschreibung vorbereitet und wenn alles planmäßig läuft, soll der lang ersehnte Spatenstich im August sein.

Auch in der „guten Stube“ von Frankenblick bei Bürgermeisterin Ute Müller-Gothe ging es um Schulstandorte, genauer gesagt um die Zukunft der Grundschule in Mengersgereuth-Hämmern. Beide Politikerinnen waren sich einig, dass es dort, wo es einen Bedarf gibt, auch einen Grundschulstandort geben müsse. Im Gespräch ging es auch um den äußerst problematischen Schwammbefall im Museum Schloss Rauenstein, um einen geplanten Mehrzweckraum im Ortsteil Rabenäußig sowie den aktuellen Planungsstand beim neuen Feuerwehrdepots in Effelder.

Freudig empfangen wurde die Sonneberger Landtagsabgeordnete auch von Bürgermeisterin Ute Hopf in Schalkau. War man dort vor ein paar Jahren noch in der Haushaltskonsolidierung, rückt nun sogar die Schuldenfreiheit in greifbare Nähe. Auch hier haben die Kommunalhilfen des Landes geholfen, denn Rücklagen mussten so zumindest bisher nicht angetastet werden. Für 2021 hat man sich neben der Anpassung des Flächennutzungsplanes die Komplettsanierung des Schießhauses vorgenommen. Erfreulicherweise werden zwei Drittel der Gesamtkosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro durch die Thüringer Städtebauförderung getragen. Nicht nur der Kulturbund wird sich dann auf die Fertigstellung im nächsten Jahr freuen. Auf Nachfrage von Beate Meißner zum Stand des Radwegebaus zum Ortsteil Bachfeld zeigte sich Bürgermeisterin Hopf optimistisch. „Den Antrag auf Förderung unterstütze ich auf jeden Fall gern und hoffe, dass die dazu notwendigen Gespräche mit den rund 20 Grundstückseigentümern an der B89 erfolgreich verlaufen“, betont die Abgeordnete.

05.03.2021

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