engagiert von Anfang an

Mein Wahlkreis

Mein Wahlkreis “Sonneberg I” umfasst den südlichen Landkreis Sonneberg, welcher im Süden Thüringens an der Bayerischen Landesgrenze liegt.

Zu diesem Wahlkreis 19 gehören neben den beiden Städten Sonneberg und Schalkau die Gemeinden Frankenblick und Föritztal.

Die Region in meinem Wahlkreis zeichnete sich durch ihre wunderschöne Landschaft, die zentrale Lage, ihre Traditionen aber vor allem die herzliche und ehrliche Art der Menschen aus. Dies spürt man vor allem in den zahlreichen und mannigfaltigen Vereinen dieser Region.
Das ehrenamtliche Engagement besonders vieler Menschen trägt im südlichen Landkreis Sonneberg zum starken Zusammenhalt der Bürger und einer freundlichen Atmosphäre bei.
Kein Erzeugnis prägte die Region rund um Sonneberg mehr als das Spielzeug. Egal, ob Puppen, Plüschtiere, oder Holzspielwaren – die hergestellten Spielwaren kannten aufgrund der hohen Verfügbarkeit einheimischer Rohstoffe und vielen, fleißigen Arbeitern keine Grenzen. Im 19. Jahrhundert wurde Sonneberg zum Zentrum der Spielzeugherstellung und des Spielwarenhandels. Die Sonneberger Spielwaren eroberten den Weltmarkt und machten Sonneberg zur Weltspielwarenstadt. Noch heute gibt es viele Hinweise auf diese Spielzeugtradition. Vor allem die noch gebliebenen Spielzeughersteller in der Region und das Deutsche Spielzeugmuseum.

Die gesamte Region ist über das ganze Jahr hinweg eine tolle Freizeit- und Urlaubsregion. Eine zentrale Rolle kommt hier natürlich dem Südlichen Thüringer Wald zu, der aus gutem Grund zu den schönsten und bekanntesten Tourismus- Gebieten Deutschlands zählt.

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Sumbarger Arpfelsklüeß

Wos is, uf dös der Sumbarger
die ganza Woch sich frät?
Wos is, wunouch ar in der Främ
sich dach am mörschten säht?
Wos is’n Weiberna ihr Schtolz?
Ich will dös Ratsel lües;
dös is es besta uf der Walt:
Sumbarger Arpfelsklüeß.

A Gaas, die is ja a wos Guts,
wenn sa racht fett un gruueß,
es öllerbesta ouwer dra,
dös is a guter Kluueß.
Dou schmeckt die Brüh ganz annersch gleich,
der Mougen däht sich aus,
un seina vier, fümf Klüeßla legt
mer nei bei jedem Schmauß.

Wie Balsam liegen die im Bauch,
un wohr is die alte Riied:
War’n Sunntig racht vill Klüeß ka gass,
dar braucht känn Dokter niiet. –
In Ünterland soll’s a Klüeß ga,
na, gat nar örschter nou,
dou künnter euer Wunner gsah,
die Dinger sän blitschblou.

Un pichelhart sänn sa derbei,
jich hou noch känn gemücht,
denn dös is kloor, däß mer dernoaa
im Mougen Löcher kricht.
Naa, naa, ihr Leut in Ünterland,
seid mir fei drüm niiet büües,
die Dinger, wu ihr nunterwörgt,
dös sänn fei kena Klüeß.

Gatt har un glotzt euch unnra a,
die sänn a Raritëit!
Harrgott, war ich jetzt aareeßig,
wenn ich nar g’schwind än hëit.

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Schalkne Leut

A Stadtla grüßt vom Süden hinauf zum Thüringer Wald.
Do senn die Leut zefrieden a wenn’sa ham wäng Geld.
Ihr Reichtum liegt im Herzen, im sonnigen Gemüt,
denn Lachen, Frohsinn, Scherzen weil’s dös bloß ämol gibt.

Wir sen a bsondre Schloch, a bissla harb,
jaha ganz ohna Froch, a bisslä derb.
In äne harten Schol a gutte Keim,
su sen die Schalkne Leut und wanns a bleim.

Su manches Großstadtmadel versichert uns beglückt,
dass su a Flackla Aden subald net wieder gibt.
Das macht, weil wir so freundlich mit ölla uns verstenn.
Sie fühln sich bei uns heimisch, sie fühln sich wie dahämm!

Wir sen a bsondre Schloch, a bissla harb,
jaha ganz ohna Froch, a bisslä derb.
In äne harten Schol a gutte Keim,
su sen die Schalkne Leut und wanns a bleim.

Mei Schalkn, du mei Heimat, umgaam van grüna Barch,
wenn ich van uom dich schaue, ich jodel wie a Larch.
Ich sing aus voller Kehle un denk su in mei Sinn:
Es ist halt wirklich herrlich, dass ich a Schalkne bin.

Wir sen a bsondre Schloch, a bissla harb,
jaha ganz ohna Froch, a bisslä derb.
In äne harten Schol a gutte Keim,
su sen die Schalkne Leut und wanns a bleim.

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Neuhäuser Edelstäh

Dunnerkeil, Gewitterkrüppel!
Alta freckta dumma Sau!
Halt die Gosch du Kolbshannickel!
Dir Schiebochs soll ich noch getrau?
Freckte Säuhund! Du Säuhammel
Mit deiner freckten Säuerei!
Krumme Hund! Du alte Trahnel!
Ich schlah de doch dei Kreuz noch nei!

Ach dös klingt su räh un wörzich,
mir könna gor nier annersch gsouch,
ob me gut senn oder schellich,
ach ham mir a schöna Sproch!

Krüpplichs Säumensch!
Freche Zochen!
Alta Sulln un willa Brach!
Ich brach de ölla deina Knochn!
Hundmensch sei me nier so frech.
Dei Fünfhanfelsgosch dei freckta!
Su wie ich’s gsocht hou su worsch.
Steich me in Buckel nauf un lack
mich kreuzweis noch am Orsch!

Ach dös klingt su räh un wörzich,
mir könna gor nier annersch gsouch,
ob me gut senn oder schellich,
ach ham mir a schöna Sproch!

Freckte Krüppel! Krumma Neuna!
Mit dir hot me blues sei Schäch!
Jüngla dädst da mich nier reua,
gläppst, ich haab dich windelwäch.
Krumme Hund, ich souch dösch nümme,
du mir ja ke Grosch mehr auf,
sünst namm ich a poor Arechttrümme,
un haab de auf dei Blähwanst drauf!

Ach dös klingt su räh un wörzich,
mir könna gor nier annersch gsouch,
ob me gut senn oder schellich,
ach ham mir a schöna Sproch!

Freckts Gewittermensch! Du Basen!
Hund, ich brach de die Genick
ohna a grueß Faderlasen.
Halt die Frass! Es is die Glück!
Alda Dracksau!
Krichst an Strammer, dästa nein Uefen flöchst!
Un ich haab dir dei Ranz drauf,
sulang bis da Baamüel sächst!

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