engagiert von Anfang an

Kampf gegen Riesenbärenklau aufgenommen

Der gefährlichen Schönheit aus dem Kaukasus geht es nun endlich an den Kragen. Die phototoxischen Inhaltsstoffe dieser Pflanze führen in Verbindung mit Sonnenlicht zu schweren Verätzungen auf der Haut und sind somit eine Gefahr für Menschen und Tiere.

„Seit 2016 kämpfe ich nun schon für eine nachhaltige Beseitigung der Giftpflanze Riesenbärenklau im  ehemaligen Sperrgebiet in meinem Wahlkreis“, so die Abgeordnete Beate Meißner. Wegen eines im Jahr 2012 ausgesprochenen Betretungsverbotes für Flächen mit geringem Risiko durch Antipersonenminen im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze war eine nachhaltige Beseitigung der Giftpflanze behördlicherseits nicht möglich.

Meißner weiter: “Die invasive Pflanzenart  konnte sich in diesem Gebiet unter idealen Bedingungen ungehindert ausbreiten. In mehreren Schreiben und einer Kleinen Anfrage wurde meinerseits die Umweltministerin Anja Siegesmund auf dieses Thema aufmerksam gemacht  und um eines schnelle Lösung des Problems ersucht.

Vergebens – Erst ein von mir initiiertes Treffen mit dem Staatssekretär  des Umweltministeriums Olaf Möller, dem stellvertretenden Landrat Jürgen Köpper, der zuständigen Amtsleiterin Dr. Janine Freitag und mir im Juli letzten Jahres brachte Bewegung in die Sache.”

Seit Dezember 2019 liegt nun der 2017 durch die Umweltministerin Siegesmund in Aussicht gestellte Kabinettsbeschluss der Rot-Rot-Grünen Landesregierung zur Lockerung des Betretungsverbotes der Restrisikoflächen vor.

„Am 26. Juni 2020 fand nun der lang ersehnte Vor-Ort-Termin bei Heubisch statt, auf den ich gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Sonneberg schon so viele Jahre hingearbeitet habe. Die bereits wieder zu einer stattlichen Größe von mindestens 3,5 m herangewachsenen Herkulesstauden – so wird der Riesenbärenklau auch genannt – werden von einer ortsansässigen Firma durch Mulchmähen beseitigt, bevor die 20.000-40.000 Samen pro Pflanze wieder zur Ausbreitung kommen.

Was lange währt, wird endlich gut!”

28.06.2020

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