engagiert von Anfang an

Öffnung der Tafeln Sonneberg und Hildburghausen in Sicht

Foto: Carl-Heinz Zitzmann v.l.n.r.: Linda Trebes (Sozialpädagogische Familienhilfe), Beate Meißner, Sylvia Möller (Leiterin Tafel Sonneberg), Diana Maresch (Leiterin Kreisdiakoniestelle Hildburghausen), Nancy Oberender und Praktikantin Luisa

Der Corona-Virus verändert alles: unseren Alltag, unseren Umgang miteinander. Tag für Tag stehen wir vor neuen Herausforderungen, neuen Regeln. Besonders bedürftige Menschen, für die die Versorgung mit Lebensmitteln durch die Tafel existenziell ist, bekommen diese Krise hart zu spüren.

Aufgrund dessen entschloss sich die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Meißner zu einer weiteren Sofortspende. Hintergrund ist die baldige automatischen Diätenerhöhung, welche die Abgeordnete an Vereine und Institutionen in ihrem Wahlkreis spenden möchte, die besonders unter der Corona-Krise zu leiden haben. Nach dem Nautiland Sonneberg gehen weitere 250 Euro an die Sonneberger Tafel. “Viele Menschen geraten aufgrund der Pandemie in akute Notlagen, haben Angst vor Ansteckung, sind einsam und isoliert. Die Tafeln leisten hier Großartiges”, so die Abgeordnete. Deren Schließung war aber unvermeidbar und traf viele hart.

Sylvia Möller, die Leiterin der Sonneberger Tafel, ist sich dessen bewusst und freut sich umso mehr in Kürze mit den ehrenamtlichen Helfern in Kontakt treten zu können, um schnellstmöglich wieder in den regulären Betrieb überzugehen. Dazu sind noch einige Hürden zu nehmen, aber die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Selbstverständlich war man während der letzten Wochen nicht untätig. Auf Anfrage wurden Nothilfepakete gepackt und ausgefahren. Ihr ausdrücklicher Dank geht an die Lebensmitteldiscounter und privaten Spender für ihr Verständnis und ihre unkonventionelle kurzfristige Hilfe während der Schließzeit.

Jedoch blieben während der letzten Wochen dringend benötigte Einnahmen aus und Ausgaben wie Miete für Benzin sind trotzdem vorhanden. “Genau hierfür werden wird die Spende von Beate Meißner verwenden und danken ihr recht herzlich”, so Sylvia Möller.

06.05.2020

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