engagiert von Anfang an

Spaß am Lesen fördern – Landtagsabgeordnete besuchte Kindertagesstätten

in der Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ in Judenbach

Am 17. November startete zum nunmehr 14. Mal der bundesweite Vorlesetag der Stiftung Lesen, der ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung. Auch die Sozialpolitikerin Beate Meißner beteiligte sich in ihrem Wahlkreis mittlerweile zum zehnten Mal daran.

„Vorlesen ist weit mehr, als Texte laut vorzutragen. Vorleser und Zuhörer schlüpfen im besten Falle in die Geschichte, in die Rolle hinein. Besonders Kinder saugen die Sätze auf und lassen Bilder vor ihren Augen entstehen“, so die Landtagsabgeordnete.

Da sich mit fortschreitender Zeit immer auch die Gesellschaft verändert, nimmt Lesen heute eine ganze andere Bedeutung als vor einigen hundert Jahren ein. Andere Medien haben Lesen ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt. So scheint das Vorlesen bei vielen Kindern nicht mehr zum Alltag zu gehören. Befassen sie sich doch viel mehr mit dem Internet, Computerspielen oder Fernsehen. Dabei steckt gerade in dem gemeinsamen Lesen mit seinen Kindern ein ungeheures Potenzial in Bezug auf das Vermitteln von Geborgenheit und deren Sprachentwicklung.

Beim gemeinsamen Vorlesen kann man es sich gemütlich machen, besondere Augenblicke teilen, ohne viel Aufhebens. Diese Erkenntnis hat die Politikerin auch in ihrer Kindheit gewonnen und gibt sie nun gern an die eigene Familie bzw. Vorschul- und Schulkinder weiter: „Meine zehnte Teilnahme im elften Jahr meiner Tätigkeit als Landtagsabgeordnete ist für mich daher selbstverständlich.“

Am Freitag, den 17.11.2017,  um 8.45 Uhr startet Meißner ihre Vorlesetour in der Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ in Judenbach. Dass ihre Wahl in diesem Jahr auf diese Einrichtung fiel, hat einen Grund.

Judenbacher Eltern hatten sich vor einiger Zeit an die Abgeordnete gewandt, um auf den maroden Zustand ihres Spielplatzes hinzuweisen. Mittlerweile hat sich dafür eine Lösung gefunden. Der Kreisjugendhilfeausschuss, in dem Meißner Mitglied ist, hat einstimmig beschlossen, dass Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ für die Sanierung des Spielplatzes verwendet werden.

Im Anschluss gegen 10.15 Uhr besuchte Beate Meißner die Kindertagesstätte „Blauer Vogel“ in Rauenstein. In diesem Kindergarten wird Hochdeutsch gelehrt und gesprochen, gleichzeitig den Kindern aber auch die heimische Mundart, der itzgründisch-fränkische Dialekt, nahegebracht.

Für Auftritte der Kindergartenkinder in landestypische Trachten, u.a. auch bei der Rauensteiner Kinderkirmes, wurden dringend finanzielle Mittel benötigt. Nach intensiven Bemühungen der Abgeordneten, konnten hierfür aus dem Lottomittelfonds der Thüringer Staatskanzlei 3600,00 Euro bereitgestellt werden. Von deren Einsatz konnte sich nun im Rahmen des Vorlesetages vor Ort überzeugen.

In beiden Kindergärten hat Beate Meißner aus dem Buch „Die kleine Spinne Widerlich“ von Diana Amft, einer bekannten deutschen Schauspielerin, vorlesen. Eine wundervolle Geschichte, die hilft, Angst vor Spinnen und vor dem Unbekannten zu überwinden. Sie wirbt auf liebevolle Weise für mehr Toleranz für das Anderssein, denn die kleine Spinne Widerlich hat eine große Familie und viele Freunde, die zwar alle Spinnen, aber trotzdem Individuen mit eigener Persönlichkeit sind. Die witzigen und zauberhaft gestalteten Illustrationen machen die gefürchteten Krabbeltiere zu liebenswerten Geschöpfen.

Nicht nur das Bilderbuch, sondern auch ein passendes Mitmachbuch und Ausmalbilder für die Kinder und ihre Erzieherinnen hatte Beate Meißner bei ihrem Besuch im Gepäck.