engagiert von Anfang an

Weihnachtsbotschaft statt Weihnachtspost

Es ist bereits zu einer kleinen Tradition für die CDU-Abgeordneten Beate Meißner geworden, auf den Versand von Weihnachtspost zu verzichten und dafür einen Geldbetrag an ein soziales Projekt zu spenden. So auch in diesem Jahr: ihr Spendenscheck in Höhe von 150 Euro ging am 11.12. an den Kinderschutzdienst „Tauzeit“.

Die Advents- und Weihnachtszeit ist getragen von der Sehnsucht nach Friedlichem und Heilendem für diese Welt. Richard von Weizsäcker sagte einmal: Weihnachten lädt uns zur Gemeinsamkeit ein, zum Nehmen und Geben, zum Zuhören und Verstehen. „Ein kluge Aussage, wie ich finde und Anlass für mich, anstatt Weihnachtsbriefe zu verschicken, den zu verwendenden Geldbetrag zu spenden“, so die Landtagsabgeordnete.

In diesem Jahr fiel ihre Wahl auf den Kinder- und Jugendschutzdienst „Tauzeit“ in Sonneberg. Meißner dazu: „Kinder sind besonders verletzlich und brauchen Schutz vor Gewalt jeglicher Art. Das Thema Gewalt gegen Kinder ist aber leider in vielen Familien alltäglich. Es ist wichtig das Umfeld zu sensibilisieren, Hilfe für Gewaltopfer sicherzustellen und nicht zuletzt Präventions- und Aufklärungsarbeit zu leisten.“

Der Beratungsdienst „Tauzeit“ bietet Hilfe, Unterstützung und Begleitung für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche an. Das Angebot erstreckt sich von

der Unterstützung in Krisensituationen über die Bewältigung von Gewalterfahrungen bis hin zur Erarbeitung von Hilfsangeboten für die künftige Lebensbewältigung. All das ist für betroffene Kinder, Jugendliche und Familien kostenfrei und auf Wunsch anonym. Besonders die Angebote für Kindertagesstätten und Schulen liegen Beate Meißner am Herzen. Das Spendengeld soll u.a. für die Anschaffung von Therapiespielen verwendet werden.

„Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kinder- und Jugendschutzdienste, wie „Tauzeit“ in Sonneberg, leisten eine enorm wichtige, aber oft nicht einfache Arbeit. Sie sollten daher nicht nur jegliche Unterstützung bekommen, sondern auch einmal ein Dankeschön erfahren“, so die Sozialpolitikerin abschließend.